Banner kurz Farbe

 

Arbeitsmarktprojekte

Button focus

Nachfolgend beispielhaft und auszugsweise aktive als auch abgeschlossene Projekte

Aktivcenter Quinte
Das Aktivcenter Quinte richtet sich durch einen Verbund von fünf sozialen Unternehmen im Landkreis Neuwied auf die zielgerichtete und zugleich inhaltlich und zeitlich flexible Qualifizierung und Beschäftigung erwerbsfähiger Hilfsbedürftiger über 25 Jahren. Das Ziel ist die Integration in den regulären Arbeitsmarkt. So sollen die erwerbsfähigen Teilnehmenden durch Qualifizierungsmodule, Fachpraxis und praxisnahe Beschäftigung (auch Projektarbeit) sowie begleitende sozialpädagogische Betreuung fit für eine Beschäftigung oder Ausbildung gemacht werden. Die individuelle Betreuung absolviert jeder Träger mit seinen unternehmenseigenen Fachbereichen und Ressourcen. Diese Maßnahme kann in Voll- und Teilzeit verrichtet werden. Die AWO Arbeit gemeinnützige GmbH stellt hierzu gezielt ihre Arbeitsbereiche in der handwerklichen und pflegerischen Dienstleistung zur Verfügung. Zudem weist das Unternehmen eine koordinierende Kraft für den Raum Neuwied vor.


Aktivcenter Sinti & Roma
Ziel der Maßnahme ist die Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt für Sinti und für Roma über 25 Jahre mit langjähriger Arbeitslosigkeit und umfassenden Stabilisierungsbedarf. Kooperierende Träger sind neben der AWO Arbeit gemeinnützige GmbH  Neuwied die AWO Gemeindepsychiatrie gemeinnützige GmbH, Bad Marienberg/Eichenstruth und der AWO Kreisverband Koblenz-Stadt e.V. Besondere Ansätze bietet hier die teilnehmerbezogene Vorgehensweise: Mit einer gemeinsam ausgearbeiteten Aktivierungsstrategie gilt es zum einen die Teilnehmermotivation zu erhöhen, aber auch die Bilanzierung der eigenen Kompetenzen festzustellen und zu erweitern. Bevorzugte Arbeitsbereiche dieser spezifischen Zielgruppe sind der gewerbliche Bereich, die Schreinerei und der Garten- und Landschaftsbau. In dieser Maßnahme werden auch Vorbereitungen und unterstützende Hilfeleistungen angeboten, um einen qualifizierten Schulabschluss zu erreichen.


GANZIL II und GANZIL III
Unter besonderer Anwendung von personenbezogenen und berufsorientierten Modulen werden in den Beratungsprojekten in Neuwied und Andernach individuelle Wege und Lösungsansätzen aufgezeigt. Diese sollen die Aufnahme einer sozial- versicherungspflichtigen Beschäftigung unterstützen. Zu der Personengruppe gehören ältere erwerbsfähige Hilfebedürftige mit Arbeitsmarktpotential (GANZIL II) und Personen im ALG I-Bezug (GANZIL III), die mit intensivem Coaching und ggf. Qualifizierungsmaßnahmen integriert werden sollen. Zu diesen Modulen zählen u.a:

  • Berufswegplanung / Bewerbertraining
  • Sozial- Betreuung / Coaching
  • Selbstpräsentation / Selbstmanagement
  • Arbeitsvermittlung … u.v.m
  • Förderung nach individuellen Qualifikation und Eignungen
  • Erarbeitung individueller, alternativer Bewerbungsstrategien
  • Persönlichkeitsentwicklung


Die Vorteile beider Maßnahmen liegen in der ausführlichen Gesprächsführung und im genauen Ausloten der Eingliederungsmöglichkeiten des Betroffenen. Die AWO Arbeit gemeinnützige GmbH macht auf offene Stellen aufmerksam, hält selbst Kontakte zur Wirtschaft    und begleitet bei der Kontaktaufnahme mit diesen Arbeitgebern.


Beauftragung Dritter mit der Vermittlung
Die AWO Arbeit gemeinnützige GmbH arbeitet als beauftragter Träger auf der Grundlage des § 16 Abs. 1 SGB II und § 37 SGB III an der Vermittlung von Arbeitslosengeld-II-Empfänger und -Empfängerinnen am Standort Puderbach. Hier gilt es durch eine zweimal monatlich stattfindende intensive Beratung und sozialpädagogischen Betreuung (langzeit-)arbeitslose Menschen in Beschäftigung und Ausbildung zu bringen. Unterstützt wird z.B. in der Optimierung von Bewerbungsunterlagen, in der Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen, in der Vermittlung von individuellen Selbstvermarktungsstrategien, aber auch in allen Fragen der persönlichen Lebensführung. Die Teilnahme ist nicht an eine bestimmte Schul- oder Berufsausbildung gebunden.


Jobperspektive nach §16e SGB II
Bei dieser Maßnahme geht es um die Schaffung zusätzlicher und dauerhaft geförderter Beschäftigungsressourcen im gemeinwohlorientierten und gewerblichen Bereich. Zielgruppe sind Menschen, die nicht mehr in reguläre Beschäftigung integriert werden und auch nicht mehr mit Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik versorgt werden können. Die soziale Integration der geförderten Personen steht im Fokus und wird mit einer gezielten arbeitsplatzorientierten Qualifizierung, auch mit der Möglichkeit externe Zertifikate und Abschlüsse zu erreichen, begleitet. Die AWO Arbeit gemeinnützige GmbH betreut unter diesen Maßstäben über 20 Personen in unterschiedlichen Arbeitsbereichen.


Kombi „alles“
Gegenstand der Maßnahme ist die Kombination aus Elementen zur:

  • Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt
  • Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen
  • Vermittlung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung
  • Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme
     

Die Maßnahme richtet sich an Jugendliche unter 25 Jahren und beinhaltet eine Startphase mit Präsenzzeit und die Eingliederungsphase. Insgesamt dauert diese mindestens drei Monate und höchstens neun Monate. Lehrkräfte/Ausbilder, Vermittlungskräfte und Sozialpädagogen unterstützen das Ziel einer dauerhaften Eingliederung auf dem Beschäftigungsmarkt.
 

Maßnahmekombinationen Module „Netto“
In diesem Projekt stehen Maßnahmen zur Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen nach § 46 Absatz 1, Satz 1 SGB III im Vordergrund. Die AWO Arbeit gGmbH erhielt den Zuschlag dieser Öffentlichen Ausschreibung für den Standort Puderbach/Dierdorf. Die zehn monatige Laufzeit des Projektes beginnt am 15.02.2010 und richtet sich an Betroffene, die eine Ausbildung suchen, Menschen, die arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind sowie an erwerbsfähige Hilfebedürftige. Die in einzelne und auf die teilnehmende Person  oder Gruppe ausgerichteten Module sollen die soziale und berufliche Aktivierung unterstützen und die tatsächlichen Eingliederungsaussichten verbessern. Die Schwerpunkte der Kenntnisvermittlung liegen in den Bereichen:

  • IT- und Medienkompetenz / E-Learning
  • Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation
  • Verhaltenskompetenzen
  • Selbstlernstrategien
  • Arbeitsmarktanalyse
     

Duale Qualifizierung von allein erziehenden Frauen und Männern
Alleinerziehende Personen erfahren auf dem Arbeitsmarkt erhebliche Hürden und Risiken. Die Betroffenen selbst sehen vier wesentliche Punkte, die eine Chancengleichheit und Teilhabe am Arbeitsmarkt begünstigen würden, gleichzeitig aber entscheidende Hemmnisse darstellen:
1.Die Wünsche von Alleinerziehenden hinsichtlich betrieblicher Interventionen zeigen, dass sie im Schwerpunkt bei Maßnahmen liegen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen, weil sich gerade in diesem Bereich die Belastungen häufen.
2.Die betrieblichen Arbeitssituationen sind oftmals durch eine hohe wöchentliche Arbeitszeit und einen hohen Überstundenanteil gekennzeichnet. Zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf wünschen sich allein erziehende Personen Teilzeitarbeit bei existenzsicherndem Einkommen.
3.Weiterhin sind die beruflichen Zukunftsvorstellungen durch ein hohes Qualifizierungsbestreben gekennzeichnet.
4.Als hilfreiche Unterstützung werden Beratungsleistungen genannt (z.B. Erziehungs-beratung, psychologische Beratung).
Diesen Schwerpunkten, einschließlich einer theoretischen und fachpraktischen Kenntnisvermittlung, wird sich im Projekt gewidmet.

Die Zielgruppe setzt sich aus ALG-II-Empfängerinnen und -empfängern mit Kleinkindern in der Erziehungsphase zusammen, die in der (Wieder-)Erlangung der Beschäftigungsfähigkeit unterstützt werden sollen. Diese können ohne Berufsabschluss oder mit Abschluss in einem nicht mehr wahrzunehmenden Berufsfeld sein. Weiterhin dient das Projekt den Personen (auch mit Migrationshintergrund), die an der Erhöhung ihrer Erwerbsbeteiligung und an der Erschließung neuer Beschäftigungspotentiale arbeiten möchten.

Coaching für Aufstocker
Zur Zielgruppe gehören Personen, die neben ihrem Einkommen aus Erwerbstätigkeit Leistungen der Grundsicherung (SGB II) erhalten, um das soziokulturelle Existenzminimum zu erreichen. Oder sie ergänzen ihre Sozialleistungen – meist aus geringfügigem Erwerbseinkommen – mit einem eigenen Beitrag zum Lebensunterhalt. Das Ziel des individuellen Coachings ist eine stufenweise/sukzessive Anhebung der individuellen Arbeitsleistung auf dem regulären Arbeitsmarkt. Für das Coaching im Rahmen der Maßnahme steht ausschließlich qualifiziertes und fachkundiges Personal zur Verfügung.

Voraussetzungen:

  • Die Maßnahme richtet sich an Personen, die bereits einen Teileinstieg ins Arbeitsleben gemacht haben.
  • Die Teilnahme ist nicht an eine bestimmte Schul- oder Berufsausbildung gebunden.


Vorteile:

  • Gemeinsame Überprüfung von Möglichkeiten einer erweiterten berufsbezogenen Eingliederung
  • Bearbeitung von Vermittlungshemmnissen
  • Erweiterung tatsächlicher Eingliederungschancen
  • Erweiterung der geringfügigen Beschäftigung
  • Bearbeiten beruflicher Alternativen
  • Berufliche Neuorientierung – Neue Wege gehen!
  • Volle berufliche Erwerbstätigkeit auf dem 1. Arbeitsmarkt

     

Icon Telefon

Dr. Susanne Brötz

0 26 31 / 39 79 - 18

Button focus 

Mail3

susanne.broetz@awo-arbeit.de

Button focus 

Icon Anfahrt

Allensteiner Str. 61a

56566 Neuwied

Button focus 

Icon pdf

Jobpromotor

Icon pdf

Flyer Duale Qualifizierung Alleinerziehende

Icon pdf

Flyer Aktivcenter Sinti & Roma

Icon pdf

Flyer Coaching für Aufstocker

Button focus 

 

 

 

BM Logo klein
Sozialfond
Europalogo
Rheinlandpfalz
Jobcenter